C
Chasmogamie: Fremdbestäubung einer geöffneten Blüte; Gegenteil = (C-)Kleistogamie.
D
Diaphragma:
Hautbildung; verschließt in der Kakteenblüte die Nektarkammer.
Diskus:
bei Pflanzen ein ringförmiger Wulst der Blütenachse, die zumeist Nektar absondert.
Diskus-Typ:
nach Buxbaum ein besonderer Typ der Nektarienzone bei Kakteen, deren Blüte eine starke Reduktion des Rezeptakulums aufweist; Rhipsalis hat dadurch eine verbreiterte Blütenachse, auf der sich wulstartig das Nektarium befindet.
E
einhäusig (monözisch):
rein männliche und rein weibliche Blüten befinden sich auf einer Pflanze; die meisten
Kakteen sind zwittrig (d.h. männliche und weibliche Geschlechtsorgane befinden sich in einer Blüte.
|
|
Entomogamie: = Bestäubung.
Epipodarien:
wulstförmige Stellen der Podarien oberhalb der Ansatzstellen der Schuppen. Die Epidermis der E. wird von zahlreichen Wasserspalten (Hydathoden) durchbrochen, durch welche Nektartropfen nach außen abgegeben werden. Die E. treten im Bereich der extrafloralen Nektarien auf.
extraflorale Nektarien:
Nektar absonderndes Drüsengewebe außerhalb der Blüte. Bei Neobuxbaumia polylopha beschriebene, aber offenbar auch bei anderen Kakteen (Hylocereidea) vorkommende Nektarien, die im Bereich des Pericarpells und des Rezeptakulums auftreten. Die Ausscheidung des Nektars erfolgt hier an bestimmten wulstförmigen Stellen des Podariums, den sogenannten Epipodarien.
F
fertil:
fruchtbar; die Fähigkeit, Geschlechtszellen (Gameten) zu bilden.
Filamente: = Staubfäden.
|