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Fledermaus(-blüten)-blumen:
Kakteenblüten, die auf die Bestäubung durch amerikanische Blumenfledermäuse (Glossophagidae) eingerichtet sind. Diese Blüten treten bei einigen nachtblühenden Kakteengattungen (Pilosocereus, Cephalocereus und Pachycereus) auf. Die Blüten fledermausblütiger Kakteen sind typisch glockig-trichterig und teilweise übelriechend. sie verengen sich allmählich zum Blütengrund und besitzen eine kurze, derbe Blütenröhre. Überraschend ist ihre Ähnlichkeit mit typischen Fledermausblumen von Vertretern anderer Pflanzenfamilien (z.B. der Fledermausblume Amphtecna macrophylla). fl. pl. (flore pleno): = mit gefüllter Blüte. Fruchtknoten: Bei Kakteen durch Verwachsung von Fruchtblättern gebildeter Hohlraum, der die Plazenten mit den Samenanlagen enthält. Bei den meisten Kakteen wird der Fruchtknoten von einem Achsenbecher, einer Bildung |
des Blütenbodens, becherförmig umgeben (Pericarpell). Da Blütenhülle und Staubgefäße in diesem Falle über dem oberen Rand des Fruchtknotens entspringen, liegt hier ein unterständiger Fruchtknoten vor.
G Griffel: Teil des Stempels zwischen Fruchtknoten und Narbe. Gynaeceum: Gesamtheit der weiblichen Blütenteile. Das G. besteht aus einem oder mehreren Fruchtblättern. Bei ursprünglichen Bedecktsamern können die Fruchtblätter noch frei stehen, man spricht dann von einem apokarpen G. Solche Verhältnisse findet man bei den Vorläufern der Kakteen. Häufig, so auch bei Kakteen, sind die Fruchtblätter zu einem gemeinsamen Fruchtknoten verwachsen, man spricht hier von einem zönokarpen G.; diese ist bei den Kakteen synkarp, d.h. das Ovarium ist gefächert. |
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