Epiphyllum

Epiphyllum HAW. 1812
Blattkaktus (Phyllocactus LINK 1831)
Epiphyten,

Triebe fein, schlank, 2- bis 3- eckig;
Wildformen, ohne die Sämlinge, kaum bedornt, nur einige sind beborstet;
bei Hybriden mit Cereus stärkere Bedornung;

Blüten nächtlich, sehr lang glockenförmig,
Ovarium kahl, Hülle unterschiedlich groß;

Früchte rot,
Pulpa klebrig, rot oder weiß;

Samen in der Pulpa, schwarz;

, weit verbreitet bis Südamerika;
und

im Winter möglichst bei mehr als 8°C halten,
Bodenreaktion etwa pH5;
Vermehrung durch Sämlingsschnitt und Ableger.
Bekannter als die Wildform sind die großblumigen Züchtungen, die seit 1824 bis heute entstanden sind, vorrangig durch Einkreuzung der Art mit sich selbst, aber auch mit mit anderen Arten, insbesondere von Cereus;
durch Einkreuzung werden perfekte Hybriden auch beständig. Ergebnisse dieser Arbeit sind herrlich große Blüten in faszinierenden Farben.

Wie bereits angedeutet, ist das Verbreitungsgebiet von Epiphyllum der gesamte lateinamerikanische Raum, von México bis Südamerika.
Da dieses ein Kakteenführer für mexikanische Kakteen ist, werde ich die Beschreibungen - anders als bei einigen anderen Arten, wo ich teilweise auch Pflanzen aus den USA beschreibe - strikt auf die mexikanischen Habitate beschränken.
An dieser Stelle sollte ich kurz erläutern, weshalb ich die USA teilweise mit einbeziehe:
Ich behandele hierbei ausschließlich Habitate, die denen aus México gleichen, und somit identische Umgebungs- und Lebensbedingungen bieten. Sie können dieses auch daran erkennen, dass unterschiedliche Arten sowohl in den USA, als auch in México beheimatet sind.


 
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