Früchte der Kakteen

Allocarpie:
Fruchtbildung durch Fremdbestäubung (Allogamie).
Allochorie:
Verbreitung von Früchten und Samen durch äußere Einflüsse wie
Wind, Regen, Tiere und so weiter.
Anemochorie:
Verbreitung von Früchten und Samen durch den Wind.
autogam: (selbstfertil);
Entstehen von Früchten durch Bestäuben mit eigemem Blütenstaub.

Beere:
Mehrsamige, fleischige, saftige Frucht, die bei Samenreife nicht aufspringt. Sie ist häufig auffällig gefärbt. Die Beere fällt nach der Reife ab oder kann leicht entfernt werden. Bei vielen Kakteen ist an der Bildung der fleischigen Frucht auch Achsengewebe beteiligt; sie wird deshalb auch häufig als "Scheinfrucht" bezeichnet.
Hygroskopische Bewegung:
Rein mechanische Bewegung abgestorbener Pflanzenteile, die durch Quellung bzw. Entquellung (Membranen, tote Zellen) zustande kommen. Hygroskopische Bewegungen spielen z.B. beim öffnen von Früchten (Mittagsblumengewächse, Lithops) eine Rolle.

Parthenocarpie: (Jungfernfrüchtigkeit);
Bildung von Früchten ohne Befruchtung und Samenbildung.

Pulpa: (saftiges Fruchtfleisch);
In der Pulpa sind bei vielen Kakteen die Samen eingebettet. Sie entsteht aus den saftig gewordenen Nabelsträngen (
Funicula). Die an den Samen klebenden Pulpareste müssen durch Waschen mit Permanganat-
lösung oder anderen geeigneten Mitteln sorgfältig beseitigt werden, da sie nach der Aussaat leicht verpilzen.

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