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Chlorophyll: (Blattgrün); grüner Farbstoff der Pflanzen, der in besonderen Farbstoffträgern, den Chloroplasten zu finden ist. Er gehört chemisch zu den Lipochromen. Bei den Grünalgen und höheren Pflanzen kommen Chlorophyll a (blaugrün) und Chlorophyll b (gelbgrün) vor, die im Verhältnis 1:3 vorliegen. Bei der Photosynthese ist das Vorhandensein von C. von entscheidender Bedeutung. Bei C.-Mangel treten andere in den Pflanzen vorhandene Farbstoffe in Erscheinung, z.B. intensive Rot- oder Gelbfärbung, die wir häufig bei Gymnocalycium, Chamaecereus usw. beobachten. Diese Pflanzen sind nur durch Pfropfen längere Zeit am Leben zu erhalten. Der als Chlorose bezeichnete Chlorophyllmangel kann verschiedene Ursachen haben. Chloroplasten: Chlorophylltragende Zellorgane aller grünen Pflanzen; sie sind kugelig oder linsenförmig. Chlorose: (Bleichsucht); durch mangelnde Chlorophyllbildung hervorgerufenes Nichtergrünen oder Vergilben von normalerweise grünen Pflanzenteilen. C. können auf verschiedene Weise entstehen; so u.a. durch Störungen im Mineralstoffwechsel (z.B. Calcium- oder Eisenmangel), durch Klimaeinflüsse (z.B. Lichtmangel, Kälteschäden), durch Virusbefall |
sowie durch Alterungsvorgänge. Auch erbmäßig bedingte C. (Hemmung der C.-Bildung, defekte
Chloroplasten) sind bekannt. Derartige C. treten beispielsweise bei Astrophytum-Hybriden auf. Chromoplasten: Plastiden mit Karotinen oder Xanthophyllen. C. sind z.B. in roten oder gelben Kronblättern, in Früchten oder Wurzeln (Möhre) zu finden. Chromosomen: Kernschleifen oder Kernfäden, mikroskopisch kleine, faden-, stäbchen- oder ringförmige Strukturen im Zellkern. Sie können mit bestimmten Farbstoffen sichtbar gemacht werden. C. bestehen größtenteils aus DNS und Peptiden und verändern vor und nach der Kernteilung ihre Gestalt. C. sind die hauptsächlichen Träger der Erbinformationen. Chromosomensatz: Die für eine bestimmte Art charakteristische Garnitur (Zahl und Form) von Chromosomen im Zellkern. Man unterscheidet zwischen einfachen (haploiden), doppelten (diploiden) und vielfachen (polyploiden) Chromosomensätzen. Der diploide C., den man normalerweise in den Zellen der höheren Pflanzen vorfindet, kommt durch Verschmelzung haploider Gameten (Eizelle der Samenanlage und Spermakern des Pollens) bei der Befruchtung zustande. Bei Kakteen beträgt die Zahl der Chromosomen 22 bzw. ein Vielfaches davon. |
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