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dorsal: (lat. dorsum = Rücken); an der Rück- oder Unterseite, bzw. in dieser Richtung gelegen. dorsiventral: zygomorph Drüsen: (sekretbildende Organe); das gebildete Sekret wird entweder auf die Körperoberfläche oder nach innen abgegeben. Drüsige Organe sind z.B. die Nektarien, die einen zuckerhaltigen Saft, den Nektar abgeben. Auch die Glandulae des Glandulicactus sind drüsenartige Gebilde. Düngung: Kakteen benötigen die pflanzenüblichen Makronährstoffe (Stickstoff, Phosphor, Kalium, Kalzium, Magnesium) und Mikronährstoffe (Spurenelemente), jedoch ist der Stickstoffbedarf geringer als als bei den meisten Blattpflanzen und nimmt mit zunehmender Sukkulenz weiter ab. Für Kakteenkulturen in nährstofflosem Substrat wird zweckmäßigerweise eine handelsübliche Volldüngermischung mit Mikronährstoffen eingestzt. In Mischdüngern wird der Gehalt an Stickstoff, Phosphor und Kali meist noch in % N - % P2O5 - % K2O angegeben. Das Verhältnis dieser Stoffe soll für durchschnittlichen Kakteendünger 0,5-1 N zu 1-1,5 P2O5 zu 1,5-3 K2O betragen. Bei Angaben in % N - % P - % K beträgt das Verhältnis 0,5-1 N zu 0,4-0,8 P zu 1,2-2,5 K. Mischdünger werden mit den nötigen Angaben geliefert, Kleinpackungen Kakteendünger ohne Angaben dürften im allgemeinen den Anforderungen entsprechen. Reichlichere Stickstoffgaben fördern zwar das vegetative Wachstum, aber auch die Fäulnisanfälligkeit der Kakteen, während höherer Phosphorgehalt das generative Wachstum, also Blüten- und Fruchtbildung, begünstigt. In erdigen Substraten sind im allgemeinen zunächst ausreichend |
Nährstoffe vorhanden, so dass im ersten Jahr nach der Bepflanzung nicht gedüngt werden muß. Auch später ist nicht unbedingt Volldünger erforderlich. Wenn gute Komposterde und Lehm oder feldspathaltige Minerale (Granit bzw. Syenitgrus)
verwendet wurden, genügt gelegentlich geringe Phosphor- und Stickstoffnachdüngung, z.B. Ammoniumphosphat oder Peru-Guano. Alles übrige reicht für mehrere Jahre aus. Durch Zusatz von Thomasmehl (1-2 Löffel pro Liter Erde) wird eine Phosphor-Vorratsdüngung für mehrere Jahre erreicht und gleichzeitig auch der Bedarf an wichtigen Spurenelementen gedeckt. Allzu starke Phosphordüngung beeinträchtigt jedoch die Wirkung der Spurenelemente. Die Bildung von Blüten, Früchten und Samen wird geringer, die Bewurzelung leidet, und die Pflanze reift nicht aus. Wurzelschäden können aber auch auf Phosphormangel zurückzuführen sein, ebenso die Verfärbungen am Pflanzenkörper. Gelbgrüne Färbung (Chlorose) allerdings läßt auf Eisenmangel schließen. Oft ist auch ein falscher pH - Wert der Erdmischung (zu stark alkalisch reagierend) die Ursache; die Pflanze kann dann vorhandenes Eisen nicht aufnehmen. Bei jeder Düngung ist eine ausreichende Wasserversorgung von größter Wichtigkeit, da die Düngesalze sonst Wurzelverbrennungen und Verkrustungen verursachen könnten. Allzu reichliches Gießen ist allerdings zu vermeiden. Richtlinien für die Kakteendüngung: Je gedrungener und langsamer eine Pflanze wächst, desto weniger düngen - gegen Ende und außerhalb der Wachstumsperiode garnicht düngen - einige Stunden vor dem Düngen Erdballen gut durchgießen - nach dem Düngen vor Prallsonne schützen. |
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