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Furche: durch seriale Spaltung des die Areole bildenden Axillarsprosses entstehende rinnenförmige Einsenkung; die F. ist besonders auffällig bei Coryphantha, Lepido- Coryphantha und Roseocactus. Sie kann zwischen der eigentlichen Areole (Dornenpolster) und dem Ursprung von Blüten und Seitensprossen im Zuge der Spaltung auf der Oberseite der Warze entstehen (Coryphantha-Stufe). Erfolgt die seriale Spaltung schon zu einem früheren Zeitpunkt der Areolenentwicklung, so kommt es ohne vorherige Ausbildung von Furchen zu einer Trennung des Vegetationskegels in einen äußeren, die Areole bildenden und einen inneren, die blütentragende Axille liefernden Teil (Mammillarien-Stufe). G Gameten: (Geschlechtszellen); weibliche (= Eizellen) oder männliche (= Spermazellen oder Spermatozoiden) Keimzellen. Die G. besitzen einen haploiden Chromosomensatz. durch Vereinigung männlicher und weiblicher Keimzellen kommt es zur Bildung der Zygote, aus der sich Embryo entwickelt. Gattung: (genus); systematische Einheit, in der ähnliche Arten zusammengefaßt werden, welche eine stammesgeschichtliche Einheit bilden. Die Angehörigen einer G. stimmen nicht nur in einem Merkmal überein, sondern in einer |
Kombination mehrerer Merkmale. Diese Kombination, die den Gattungstypus darstellt, läßt sich aus den
Entwicklungstendenzen ableiten, die der nächst höheren systematischen Einheit, der Familie, innewohnen und
insgesamt den Familientypus bilden. Einige Entwicklungstendenzen, die den morphologischen
Familientypus bei Kakteen prägen können, sind beispielsweise die Tendenz zur Warzenbildung, zur Säulenform,
zur Verkahlung der Blütenröhre, zur Zygomorphie der Blüte u.v.m. Diese Tendenzen können unabhängig
voneinander innerhalb verschiedener Stammbaumäste auftreten. Dabei können bei sehr verschiedenen
G. gemeinsame Merkmale auftreten, die eine stammesgeschichtliche Verwandtschaft nur vortäuschen. Gattungsbastard: Produkt der Kreuzung zwischen zwei Arten, die verschiedenen Gattungen angehören. Gefäße: aus Reihen toter Holzzellen entstehende Röhren, die der Wasserleitung in der Pflanze dienen. Gene: (Erbanlagen, Erbfaktoren); in den Nukleinsäuren manifestierte Steuerungselemente spezifischer Stoffwechsel- und Differenzierungsmuster. Die G. steuern die ontogenetische Entwicklung und die Ausbildung der Eigenschaften der Organismen. |
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