Alkaloide:
Sekundäre, stickstoffhaltige Pflanzenstoffe mit basischen (alkaliähnlichen) Eigenschaften. Durch ihre starke physiologische Wirkung können Verschiedene pharmakologisch verwendet werden (Chinin, Atropin, Coffein, Morphin). Unter den Kakteen sind besonders die Gattungen Ariocarpus und Lophophora reich an A. Lophophora enthält u.a. das besonders wirksame Meskalin; es wurde neuerdings in geringerer Konzentration auch in Pelecyphora aselliformis nachgewiesen. Ariocarpus enthält Hordenin.
Allocarpie:
Fruchtbildung durch Fremdbestäubung (Allogamie).
Allochorie:
Verbreitung von Früchten und Samen durch äußere Einflüsse (Wind, Regen, Tiere usw.).
Alto, -s;: span. = Höhenzüge, Hochpampas.
Ampelpflanzen:
Pflanzen mit hängenden Sprossen oder Trieben.
Unter den Kakteen sind dies Arten von Aporocactus, Epiphyllum, Rhipsalis, Schlumbergera
u.a.m.
Amylum:
Pflanzenstärke, unlösliches Kohlehydrat.
Anatomie:
Lehre vom inneren Bau der Lebewesen; sie untersucht Bau und Lage von Organen, Geweben und Zellen; sie ist Teilgebiet der Formlehre (Morphologie).
Anemochorie:
Verbreiten von Früchten und Samen durch den Wind.
Angiospermae:
(Bedecktsamer); Samenpflanzen, bei denen die Samenbildung innerhalb des Fruchtknotens erfolgt. Dazu gehören die beiden Klassen Monocotyledonae (Einkeimblättrige) und Dicotyledonae (Zweikeimblättrige); dagegen Gymnospermae.
Anhalonium LEM. 1839:
|
|
ein zu verschiedenen Zeiten für unterschiedliche Gattungen gebrauchter Name (Lophophora, Ariocarpus, Pelecyphora und Roseocactus).
Anplatten:
Veredlungsart, bei der das Edelreis seitlich an eine Schnittfläche der Unterlage gedrückt wird.

Die Schnittführung verläuft von oben durch die Mittelachse der Unterlage, von unten durch die des Pfröpflings; durch die aneinandergedrückten Teile wird ein Stachel gesteckt; nötigenfalls wird mit Bast o.ä. umwickelt.
Anwendung bei Zygocactus, einigen Rhipsalis und sonstigen dünnen, blattartigen Kakteen.
Anthropochorie:
Samenverbreitung durch den Menschen.
|