H
Habitat:
die engste Umwelt eines Organismus (Tier oder Pflanze);
der Ort, an dem eine bestimmte Gattung oder Art und deren Entwicklungsstadium regelmäßig anzutreffen ist.
Habitus:
Gestalt, Aussehen, Gesamtbild der Pflanze.
Haftwurzeln:
kurze Luftwurzeln,
die an festen Gegenständen haften und damit klimmendes Wachstum ermöglichen.
Halophyten: (Salzpflanzen);
Pflanzen, die auf salzhaltigem Boden Bedingungen für ihr Gedeihen finden.
haploid: Chromosomensatz
Hauptwurzel:
aus der Keimwurzel (Radicula) hervorgehende Wurzel, die gewissermaßen die Verlängerung der
Sproßachse nach unten darstellt.
Heimat der Kakteen: siehe Heimat
heterozygot:
mischerbig, mit ungleichen Anlagen ausgestattet.
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Hibotan:
japanische Bezeichnung für Gymnocalycium friedrichiae f. rubra; chlorophyllarme, durch Karotin rot
erscheinende Form; durch Veredlung vermehren.
Hilum: siehe Samen
höhere Pflanzen:
alle Pflanzen, deren Vegetationskörper aus Sproßachsen, Blättern und Wurzeln bestehen
(Farnartige und Samenpflanzen).
Holotypus:
ganze Pflanze oder Teil einer Pflanze, der bei der Veröffentlichung einer neuen Art der Beschreibung zugrunde gelegt wird.
Der H. wird in der Publikation genannt einschließlich der Institution, an der er aufbewahrt wird; das vom Autor gewählte Binom ist ständig an den Holotypus gebunden (= nomenklatorischer Typus). Beispiel: Wird durch einen Sammler eine neue Art gefunden und erstmalig beschrieben (gültig nur in lateinischer Sprache), dann hinterlegt derjenige, welcher die Erstbeschreibung vornimmt, ein Exemplar an einem in der Originalbeschreibung angegebenen Ort, z.B. im Herbar einer Universität. Bei späteren nomenklatorischen Unklarheiten kann jederzeit dieser Holotypus als Vergleich
herangezogen werden.
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