das Kakteen - Lexikon von A - Z

homalo: (Vorsilbe) = flach.
homolog: (übereinstimmend);
Bezeichnung für Organe, die ihren Ursprung in gleichen embryonalen Anlagen haben, auch wenn sie später verschiedenartige Fuktionen übernehmen. So sind z.B. Kakteendornen den Blättern von Blattpflanzen homolog, auch wenn sie nicht mehr der
Assimilation dienen.
Homonyme:
gleichlautende Namen, die sich auf verschiedene Objekte beziehen.
homozygot:
gleicherbig, mit gleichen Anlagen versehen.
Hordenin: (lat. hordeum = Gerste);
Anhalin, N-Dimethyltyramin in
Ariocarpus fissuratus sowie auch in Gerstenkeimlingen vorkommendes blutdrucksteigerndes Alkaloid.
Hort.: (hortorum = "der Gärten"),
Gartenname; ohne botanisch gültige Beschreibung.
Hosendornen:
bei einigen
Opuntien auftretende Dornen, die von einer Hülse umgeben sind; H. wirken wie Zahnstocher in Papierhülsen.
humid:
Bezeichnung für Gebiete, in denen die Menge der Niederschläge höher ist als die der Verdunstung.
Humus:
Entsteht aus abgestorbenen Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen durch komplexe Abbauprozesse. Im Verlauf dieses Abbaus bilden sich
u.a. dunkelgefärbte Huminstoffe, die Huminsäuren enthalten. Rohhumus entsteht aus schwer zersetzbaren Pflanzenteilen (Nadel- und Buchenspreu, Teile von Zwergsträuchern wie Heidelbeere und Heidekraut) bei schwachem biologischem Abbau. Dagegen entsteht Mull durch schnelleren biologischen Abbau mit Bakterien und niedere Pilze aus leichter zersetzbarem, organischem Material.
hyalin:
glasig, durchscheinend.
Hybride: Bastard
Hydanthoden: (Wasserspalten);
besondere Form von Drüsenzellen, die die Pflanze befähigen, tropfenförmiges Wasser nach außen abzugeben; H. können aus umgewandelten Epidermishaaren (Trichomen) hervorgehen.
hygroskopische Bewegung:
rein mechanische Bewegung abgestorbener Pflanzenzeile, die durch Quellung bzw. Entquellung (Membranen, tote Zellen) zustandekommen. H. spielen z.B. beim Öffnen von Früchten eine Rolle.
Hypocotyl:
Die zwischen Keimwurzel und Ansatz der Keimblätter liegende sogenannte Keimachse. Bei jungen Kakteensämlingen wird das H. stark sukkulent angelegt und macht zunächst fast den gesamten Sämlingskörper aus, da die Keimblätter meist nur kurz schuppenartig ausgebildet werden. Das auch als Wurzelhals ausgebildete H. ist bei älteren Sämlingen fäulnisanfällig.


 
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