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Nomenklatur: (Benennung, Namengebung); Teildisziplin der Taxonomie, die sich mit der Benennung der Sippen beschäftigt. Seit Linne ist es üblich, Arten binär zu benennen (binäre Nomenklatur). Nukleus: (Zellkern); enthält die Chromosomen sowie Kernkörperchen und Kernsaft. Nutzen der Kakteen: In den Heimatländern besteht er in erster Linie in der Nutzung ihrer Früchte zur menschlichen Ernährung. Die Früchte, soweit sie geeignet sind, enthalten entsprechend viel Saft, der säuerlich oder süßich sein kann. Sie sitzen bei den Opuntien oft dichtgedrängt an den Scheiben oder an den Rippen der Cereen. Opuntien wurden schon in vorkolumbischer Zeit von den Ureinwohnern als Volksnahrung angebaut. Durch die Spanier kamen sie auch nach Europa, vorzugsweise in die Mittelmeerländer, wo sie verwilderten. Dornenlose, saftige Opuntien dienten in Trockenzeiten als Viehfutter. Säulenkakteen bildeten Einzäunungen und wurden getrocknet als Brennholz, in Südamerika - meist wohl Heliantho-(Tricho-)cereus pasacana - sogar als Bauholz genutzt. Das Fleisch großer Ferocacteen in kleine Würfel geschnitten und kandiert, gab eine Art Konfekt. Der Naturschutz verbot schließlich diese Nutzung bzw. Verwendung. Immerhin hat der Saft aus dem inneren großer Ferocacteen mitunter sogar vor dem Verdursten gerettet. Aus Lophophora und manchen Trichocereen wurden hochwirksame Pharmaka isoliert. Zeitweise wurde aus Jungtrieben von Selenicereen (Königin der Nacht) eine Herzarznei hergestellt. O Ökologie: |
Lehre von den Wechselbeziehungen der Pflanzen untereinander und zu ihrer Umwelt; als Umweltfaktoren sind alle anorganischen und organischen Lebensbedingungen aufzufassen. Ordnung: (Ordo); Höhere taxonomische Einheit, in der mehrere Familien zusammengefasst werden. Die Familie der Cactaceae steht innerhalb der Ordnung der Cariophyllales. Orthostichen: (Geradzeilen); Die Divergenz, d.h. der gegenseitige Zentralwinkelabstand aufeinander folgender Seitenorgane, entscheidet darüber, welche dieser Organe genau senkrecht übereinander stehen. Diese können auffallende Reihen bilden. Bei vielen Kakteen bilden die senkrecht übereinander stehenden Podarien an der Sprossachse achsenparallele Geradzeilen (Orthostichen) und können zu senkrechten Rippen verschmelzen (Echinocactus grusonii). Osmose: Mittels Diffusion selbständig erfolgende Vermischung von Stoffen durch halbdurchlässige (semipermeable) Membranen hindurch. Dieser Prozess ist von großer physiologischer Bedeutung. Durch die Membranen kann nur das Lösungsmittel, nicht aber die gelöste Substanz hindurchtreten. Wird z.B. eine Zuckerlösung von einer Wasserlösung durch eine halbdurchlässige Membran getrennt, so wandert Wasser durch die Membran in die Zuckerlösung, bis ein Konzentrationsaustausch erfolgt ist. Osmotische Vorgänge spielen eine große Rolle bei der Regulation des Wasserhaushaltes der Pflanze. Sie sind für die Aufrechterhaltung des Turgors (Spannungszustand der Zelle) verantwortlich. |
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