das Kakteen - Lexikon von A - Z

Phototropismus: (Lichtwendigkeit);
Durch Lichtreiz induzierte und in ihrer Richtung bestimmte Krümmungsbewegung festgewachsener Organismen oder Organe.
Beispiel: Orientierung des Scheitels der Kakteen zum Licht, was besonders deutlich bei Eriocactus leninghausii wird. Wenn die Pflanzen umgesetzt werden, ist darauf zu achten, dass der Scheitel wieder eine dem Licht zugewendete Orientierung erhält.

Propfen: siehe Pflege
pH-Wert:
Negativer dekadischer Algorithmus der Wasserstoffionenaktivität. Der pH-Wert ist Ausdruck für saure oder basische Reaktion einer Flüssigkeit, die von ihrem Gehalt an Wasserstoffionen bzw. ihrem Gehalt an Hydroxylionen abhängig ist. Eine sauer reagierende Flüssigkeit enthält mehr Wasserstoff- als Hydroxylionen, eine basische umgekehrt mehr Hydroxyl- als Wasserstoffionen. Der Neutralpunkt, bei dem Wasserstoff- und Hydroxylionen in gleicher Konzentration vorliegen, liegt bei pH 7. Bei saurer Reaktion ist der pH-Wert kleiner, bei alkalischer Reaktion größer als pH 7. Der pH-Wert kann mit Hilfe von Indikatorpapier durch Eintauchen in die zu prüfende Lösung (z.B. Gießwasser) und Vergleich mit einer dem Papier beiliegenden Farbskala einfach festgestellt werden. Alle Kakteen bevorzugen unter Kulturbedingungen eine leicht saure Erdmischung (pH 6 bis 6,5). Wachstumsstörungen können oft durch Erdmischungen bewirkt
werden, die basisch reagieren. Hier kann durch leichtes Ansäuern des Gießwassers mit Phosphor-, Oxal- oder Salpetersäure Abhilfe geschaffen werden.
Phylogenese: (Stammesentwicklung);
Lehre von der Umwandlung der Organismen im Laufe ihrer stammesgeschichtlichen Entwicklung.
Phylogenie der Kakteen:
Stammesgeschichte der Kakteen.
Phyllokladien: (blattähnliche Kurztriebe);
Die Flachtriebe bei Kakteen (Epiphyllum, Opuntia, Schlumbergera) haben überraschende Ähnlichkeit mit Blättern, sind jedoch abgeflachte Sproßachsen.
Physiologie:
Wissenschaft von den Funktionen und Leistungen eines Organismus, seiner Zellen, Gewebe und Organe.
Phytopathologie: Lehre v. d. Pflanzenkrankheiten und deren Bekämpfung.
Plastiden: im Zytoplasma eukaryotischer Pflanzen liegende Zellorganellen; P. sind entweder gefärbt (Chloroplasten, Phaeoplasten, Rhodoplasten und Chromoplasten) oder farblos
(
Leukoplasten).
Plumula:
Die am Embryo angelegte Sproßknospe mit dem Vegetationskegel.


 
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