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Varietät: (Abart); Taxonomische Einheit innerhalb der Art. Zu einer V. gehört eine Gruppe von Individuen, die vom Typus der Art übereinstimmend durch ein oder mehrere vererbbare Merkmale abweichen, aber genetisch oder geographisch nicht isoliert sind. Vegetation: Pflanzenwelt eines Gebietes, charakterisiert durch ihre Physiognomie (Aussehen), ihren Aufbau und eine spezifische Kombination von Arten sowie in der Übereinstimmung der wesentlichen Umweltfaktoren; siehe auch Flora. Vegetationskegel: Spitzenregion des Pflanzenkörpers, von der die Neubildung der Organe ausgeht. Bei Kakteen befindet sich der V. oder Vegetationspunkt im Scheitel. Er besteht aus einem winzigen Kegel von Urbildungsgewebe (Urmeristem). vegetativ: (lat. vegeto = lebhaft, erregen, beleben); pflanzlich, zur Vegetation gehörig, die Pflanzenorgane außer Blüte betreffend; → vegetative Phase → vegetative Organe → vegetative Vermehrung. vegetative Phase: Entwicklungsabschnitt der höheren Pflanzen, in dem nur vegetative Organe (Sproßachsen mit Laubblättern, Wurzeln) gebildet werden. |
Die v. P. geht der reproduktiven Phase voraus. vegetative Vermehrung: Vermehrung eines Individuums ohne Befruchtung; v. V. erfolgt z.B. durch Stecklinge, Ableger oder Warzen. Velamen: Mehrschichtiges Gewebe aus toten Zellen. Das Gewebe des V. hat die Aufgabe, Wasser aus der Luft aufzunehmen. Es befindet sich z.B. an Luftwurzeln epiphytischer Pflanzen. Verbrennungen: Schäden an der Epidermis der Kakteen und dem Assimilationsgewebe durch Sonneneinstrahlung. V. entstehen (hauptsächlich im Luftstau unter Glas), wenn nach langem lichtarmem Winterstand oder nach trübem Wetter volle Sonne und hohe Wärmegrade auftreten. Gefährdet sind besonders schwache oder nicht bewurzelte Pflanzen. Diese Schäden lassen sich nicht ausheilen oder rückgängig machen; es bleiben häßliche braune oder gelbliche Flecke zurück. Vorbeugend kann man spritzen oder nebeln, da bei feuchter Luft die sengenden Strahlen Strahlen ihre verhehrende Wirkung verlieren. Gegen die erste heiße Frühlingssone schützen wir unsere Pflanzen durch Schattieren und Lüften, gewöhnen sie aber später (bald) nach und nach an volles Sonnenlicht. Verdunstung → Transpiration. |
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