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Wuchsstoffe: auch Wuchshormone; von der Pflanze erzeugte Stoffe zur Regulierung des Wachstums. W. können auch von außen zugeführt werden, um Wachstumsvorgänge auszulösen oder zu beeinflussen. In der Kakteenkultur werden Wuchsstoffe vom Indolylessigsäure-Typ zur Beschleunigung der Wurzelbildung an Stecklingen und zur besseren Kallusbildung beim Pfropfen eingesetzt. Geeignet sind handelsübliche pulverförmige Präparate, die den Wuchsstoff in der nötigen Konzentration/ Verdünnung enthalten. Wäßrige Wuchsstofflösungen können z.B. aus 1g 2,4-Dichlorphenoxyessigsäure auf 1l Wasser hergestellt werden. Stecklinge werden kurz eingetaucht und getrocknet. W. dieses Typs haben einen gewissen positiven Einfluß auf die Samenkeimung. Stärker wirksam im Hinblick auf die Beendigung der bei Kakteensamen oft unterschiedlichen Samenruhe sind Gibberellinsäure und Kinetin, Wirkstoffe, die vor allem die Zellteilung fördern. Keimfördernde Präparate finden Sie im einschlägigen Fachhandel. Wurzelälchen: (Nematoden); siehe Pflanzenschutz. Wurzelhaare: Einzellige Ausstülpungen der primären Oberhautzellen der Wurzel. Sie treten hinter dem Vegetationskegel in der wenige Millimeter langen Streckungszone der Wurzel auf, wo noch primäre Rinde vorhanden ist. |
Wurzelhals: siehe Hypokotyl.
Wurzelknolle: Als Speicherorgan ausgebildete Seitenwurzel. Der Gegensatz dazu ist die Rübe, bei der die Hauptwurzel sekundär verdickt ist. Besonders typische W. finden wir bei Opuntia macrorhiza, Wilcoxia-Arten sowie Ancistrocactus megarhiza. Bei Opuntia chaffeyi, die eine kräftige, knollige Wurzel ausbildet, stirbt der Sproß während der Trockenzeit ab und wird regelmäßig regeneriert. X Xanthophylle: Gelbe Farbstoffe, die zusammen mit Chlorophyll in allen grünen Pflanzenteilen auftreten. X. gehören chemisch zu den Karotinoiden. Freie und veresterte X. kommen in gelben und roten Blüten vor. Besonders auffällig werden diese Farbstoffe bei Kakteen dann, wenn durch Chlorophyllmangel die verdeckende grüne Farbkomponente wegfällt und auf diese Weise gelbe Exemplare auftreten; sie können nur durch Veredlung auf grüne Unterlagen am Leben erhalten werden. Xeromorphie: Dem Leben an trockenen Standorten angepaßte Gestalt bzw. Strukturen. Sie ist für Kakteen und andere Sukkulenten, sowie Hartlaubgewächse charakteristisch. |
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