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Zellkern: (Nukleus); meist kugelförmiger, von Zytoplasma umgebener Bestandteil der Zelle. Er enthält u.a. die für Vorgänge der Vererbung wichtigen Chromosomen. Zentralzylinder: von Leitbündeln durchzogener innerer Teil der Sproßachse und der Wurzeln. Geht man von einem Querschnitt der Achsen aus, so liegt außen zunächst die Oberhaut (Epidermis), darunter ein mehrschichtiger Gewebsmantel, die Rinde, darunter wieder folgt der Zentralzylinder. Zimmerpflege der Kakteen: siehe Standplatz und Winterstand. Zoochorie: Verbreitung von Samen und Früchten durch Tiere. Züchtungsmethoden: Methoden und Verfahren zur Erzielung leistungsfähigerer Varietäten, Sorten und Zuchtstämme. Zu den Z. gehören die Auslesezüchtung, die Kombinationszüchtung und die Mutationszüchtung. Die Auslesezüchtung besteht in der künstlichen Auslese der dem züchterischen Vorhaben entsprechenden Typen, wobei zwischen einer Massen-, Gruppen- oder Individualauslese unterschieden wird. Die Kombinationszüchtung verfolgt das Ziel, erwünschte Erbmerkmale verschiedener Linien durch Kreuzungen und anschließende Auslese von |
genotypischen Neukombinationen in den Nachkommenschaften zu kombinieren. Die sorgfältige Auswahl der Kreuzungspartner ist entscheidend für den Erfolg dieser Methode. Die Mutationszüchtung beruht auf einer züchterischen Bearbeitung einer künstlich ausgelösten Mutation. Durch Eingriffe, wie Behandlung mit radioaktiven Strahlen, Röntgenstrahlen, UV-Licht, hohen Temperaturen oder bestimmten Chemikalien (z.B. Kolchizin), wird eine Abänderung des Erbgutes erzwungen, dadurch die Formenmannigfaltigkeit und damit die Selektionsbasis erweitert. Besonders die beiden erstgenannten Methoden werden auch innerhalb der Kakteenzüchtung angewendet. Sie konzentriert sich insbesondere auf die Gattungen Epiphyllum, Zygocactus und Lobivia. Zugluft: Kühl stehenden und vom Gießen feuchten Kakteen ist Z. nicht zuträglich. Undicht schließende Rahmen der Kakteenfenster sollten daher im Winter verklebt, oder in kalten Nächten durch Pappe, die man zwischen Fenster und Pflanze stellt, abgedichtet werden. Frischluft dagegen ist für die Pflanzennotwendig; besonders im Frühjahr, wenn bei wiederbeginnendem Wachstum und verstärkter Assimilation die Pflanzen einen erhöhten Kohlendioxidbedarf haben. Zusatzbelichtung: siehe Winterstand |
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