Samen der Kakteen

  • Keimungsdauer: Zeitraum vom Befeuchten nach der Aussaat bis zum Aufgehen des Sämlings.
  • Klebeapparat: Entsteht durch Verwandlung des den Samen umgebenden Arillusmantel in einen stark verquellenden Pflanzenteil.
    Diese Einrichtung ermöglicht das Ankleben der Samen des epiphytisch wachsenden
    Hylocereus polyrhizus an der Baumrinde.
  • Mikropylarloch: Der bei der Reifung des Samens vergrößerte Rest der Mikropyle der Samenanlage, der an vielen reifen Kakteensamen mit der Lupe noch deutlich erkennbar ist.
  • Mikropyle: der von den Integumenten freigelassene Zugang zum Inneren der Samenanlage, durch welchen meist der Pollenschlauch zum Embryosack vordringt.
    Bei vielen Kakteensamen ist neben, bzw. auch innerhalb der Hilumregion
  • noch deutlich ein Mikropylarloch zu beobachten.
  • Nabel: siehe Hilum.
  • Nabelstrang: siehe Funiculus.
  • Nährgewebe: Zellgewebe vieler Samen, welches zahlreiche Reservestoffe enthält und bei der Keimumg dem Keimling als Nährstofflieferant dient. Je nach Herkunft wird das Nährgewebe als Perisperm oder als Endosperm bezeichnet.
  • Nucellus: (Teil der Samenanlage);
    der Nucellus wird von einem oder zwei
    Integumenten eingehüllt und enthält den haploiden Embryosack, der aus der diploiden Embryosackmutterzelle hervorgeht. Der Nucellus kann die Funktion des Nährgewebes übernehmen, wie das bei vielen Kakteen der Fall ist (siehe auch Perisperm).


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