Sie gestatten, dass ich mich Ihnen vorstelle? -

E M ? -
- ja, das bin ich! Das steht für Egon Münch.
Ich wurde vor 50 Jahren in Hamburg geboren, und hatte damals mit Kakteen eigenartigerweise noch nichts am Hut (im Nachhinein betrachtet eigentlich völlig unverständlich - gell?). Es dauerte immerhin noch 24 Jahre, bis ich 1975 meinen ersten Kaktus (eine
Mammillaria rhodantha) geschenkt bekam.
Von da an war es "um mich geschehen".
In jenem Jahr wurde ich auch Mitglied in der D K G. Das ergab sich daraus, dass der eben bezeichneten Mammillaria eine Antwortkarte beigesteckt war, die ich natürlich umgehemd ausfüllte und an die adressierte Deutsche Kakteen Gesellschaft zurücksandte. Es ging alles recht unkompliziert und innerhalb von ca. 4 Wochen war ich ordentlich eingeschriebenes Mitglied dieser "Gesellschaft". Meine Mitgliedschaft war bisher leider nur eine "Passive", da ich - zunächst in Hamburg - aus beruflichen Gründen nicht die Zeit fand (was für`ne Ausrede!) und dann, als ich 1982 in Hannover heimisch wurde, fand ich den Anschluß nicht, wollte ihn offengestanden auch garnicht mehr, denn meine Zeit wurde noch
knapper (was für `ne ... ach so, hatte ich ja eben schon `mal). Das war für mich eh nicht das Ausschlaggebende. Viel wichtiger waren stets das Sammeln, die Pflege und die Aufzucht unserer "Lieblinge" - und vor allem die Freude daran. Aus dieser Freude heraus wuchs auch das Interesse daran, alles, aber auch wirklich alles an Informationen über Kakteen zu bekommen, was gerade nur erhältlich war. Und natürlich prägte in irgendeiner Weise auch der erste Kaktus mein besonderes Interesse an mexikanischen Kakteen soweit, dass ich mich eigentlich von Anfang an darauf konzentrierte. Wenn ich ehrlich bin, dann muß ich gestehen, dass die südamerikanischen Kakteen die "Schöneren" sind - auch was die Blüten angeht (zumindestens empfinde ich es so). Aber es ist dieser eigenartige Reiz des Wilden, der die mexikanischen Kakteen umgibt, dem ich "verfallen" bin. Auch die Tatsache, dass die Gegebenheiten am Wohnzimmerfenster noch am ehesten den Standortbedingungen nachempfunden werden können, trugen ein gehöriges Stückchen dazu bei. Denn- leider, leider ist es mir nicht vergönnt, einen Garten, oder gar ein Gewächshaus mein Eigen nennen zu können...

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